Aloha

Aloha - Ein Zauberwort der Südsee – damit wird man begrüßt oder verabschiedet, es kann Sympathie oder Liebe ausdrücken und wird gerne mit anderen Worten kombiniert, wodurch es ständig seine Bedeutung wechselt.

Das Nahen eines Schiffes oder eines Fischzuges, der sich dem geübten Auge des Spähers durch das Kräuseln des Wassers schon lange vorher ankündigt, wird vom hoch in den Palmen befindlichen Ausguck mit dem lauten Ruf „Aloha" mitgeteilt.

 

Gesungen wird „Aloha“ zur unwiderstehlichen Verführung, der Maler – Paul Gauguin, Max Pechstein, Emil Nolde, Henri Matisse, Walter Spies –, die Ethnologin Margaret Mead und die Regisseure Flaherty und Murnau folgten. Der Vielfältigkeit des Wortes entspricht die facettenreiche künstlerische Formgebung, mit der Musiker, Literaten, Wissenschaftler, Maler und Filmemacher versuchten, die mannigfaltige Kultur der Südsee zu fassen.

Sie alle schöpfen aus der reichen Quelle der dortigen Kulturen, in denen Tanz und Musik, Skulptur und Malerei, ja selbst die Flechtarbeiten, die im Alltag verwendet werden, als Opfergaben für die Ahnen und Schutzgötter dienen.