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Pressestimmen

Bert Rebhandl, Areas of Refuge, Cinema in the diaspora of Documenta11, Springer 3/02

Ulrike Ottingers sechseinhalbstündige »Südostpassage«, eine Reise von Berlin ans Schwarze Meer durch eine osteuropäische Landschaft, die auch im Off der nächsten Osterweiterung der EU liegen wird, ist vor einem Gesamtwerk zu sehen, das experimentelle (»Johnna d’Arc of Mongolia«) und orthodoxe ethnografische Strategien (»Taiga«) verbindet.

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Linda Nochlin, artforum, September 2002

Very different yet just as visually seductive is Ulrike Ottinger's Southeast Passage: A Journey to New Blank Spots on the Map of Europe (the title obviously ironizes the earlier colonializing implications of "North West Passage"). Like Kanwar's film, Ottinger's 2002 record of a journey from Berlin through Eastern Europe and two urban expeditions, in Odessa and Istanbul, achieves its effects through film techniques that call attention to the medium itself.

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Peter Zander, Berliner Morgenpost, 6. Juni 2002

Heute, an ihrem 60. Geburtstag, stellt Ulrike Ottinger ihr jüngstes Werk auf der Documenta vor
Gemacht hätte sie den Film sowieso. Allerdings war völlig unklar, wie ihr Dokumentarfilm finanziert werden sollte. Kaum zu glauben: International wird Ulrike Ottinger gefeiert, in New York etwa gab es eine Ausstellung ihrer Fotografien und eine Retro ihrer Filme im "Museum of Modern Art" (MoMA). Aber in der Heimat gibt es keine Gelder mehr, um ihre Projekte zu fördern. Da kam die Einladung zur Documenta 11 gerade recht.

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Bettina Fraschke, Hessische Niedersächsische Allgemeine, 12. September 2002

Wie nah, wie fremd. Ulrike Ottinger erzählt mit der Kamera Geschichten aus Osteuropa. Odessa, Istanbul, Breslau. Geschichten von wunderschönen, bröckelnden Villen, Geschichten von zerteilten Rinderköpfen auf einem Markt, Geschichten von alten Frauen, die in Kittelschürzen ihre Hunde ausführen. 

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Barbara Schweizerhof, Die Tageszeitung, 7. Februar 2003

Warten, schauen: Sieht man Ulrike Ottingers sechsstündigen Reisefilm "Südostpassage", ist es, als würde man selbst durch Polen, Ungarn, Odessa, Istanbul streifen und die neuen Mikro-Ökonomien dieses "neuen Europas" erkunden.

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