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Pressestimmen

SAN FRANCISCO EXAMINER, Friday, April 25th, 1997

IF SAN FRANCISCO and Shanghai are sister cities, Ulrike Ottinger knows why. 
When the veteran German documentarian sought out Jews who once found both refuge and misery in China's version of a wild Barbary Coast, the Bay Area provided her with more than enough testimonials - 4½ hours of finished film. The U.S. premiere screening of Ottinger's "Exile Shanghai" (12:30 p.m. Sunday, Castro Theatre; repeating 1 p.m. May 4 at Pacific Film Archive, Berkeley) is one of the Film Festival's truly cross-cultural events - and a kind of double homecoming for five "shanghaied" Bay Area residents who will be on screen and in the audience.

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Veronika Rall, in: Frankfurter Rundschau, 20.2.1997

Lange hat man Zeit, die Gesichter zu betrachten, viel Raum wird dem gewandten Ausdruck gegeben, in dem diese Mehrfach-Emigranten erzählen, die von Geschichten übersprudeln
EXIL SHANGHAI weiß viel und kommt daher ohne Didaktik aus. Kein erklärender Text aus dem Off stört den Betrachter, man darf sich selbst ein Bild machen vom Ort und den Menschen, die dort leben und lebten. Fragmente, Details geben Einblick in Strukturen. 

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Jörg Magenau, in: Freitag, Berlin 10/97

[...] Nüchterner, ergreifender ist Ulrike Ottingers Dokumentation über das EXIL SHANGHAI, einen bisher kaum bekannten Ausschnitt der Geschichte. Shanghai war bis zur japanischen Besatzung 1942 der weltweit letzte Zufluchtsort mit offenen Grenzen. Hier lebten Angehörige vieler Nationen in friedlicher Koexistenz, hierher flohen viele europäischen Juden und versuchten, ein neues Leben aufzubauen, bis sie von den Japanern 1943 ins Ghetto gesperrt wurden.

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