Ulrike OTTINGER [english] > Exhibitions > Ulrike Ottinger. Fotografin und Sammlerin

07.06.– 05.08.2012 | DAS VERBORGENE MUSEUM, Berlin
 
Eröffnung am 05. Juni 2012, 19 Uhr

Es sprechen:  Elisabeth Moortgat, Das Verborgene Museum

Wulf Herzogenrath, Berlin

Die Künstlerin ist anwesend


 

Zum ersten Mal präsentiert Das Verborgene Museum eine Auswahl von Ulrike Ottingers Schwarz-Weiß-Portraits in einem visuellen Dialog mit Portraitfotografien aus der gemeinsamen Sammlung Ottinger/Sykora.



Neben der Arbeit an den Filmen, den Fotografien zur Drehortbestimmung und Motivsuche hat Ulrike Ottinger das Fotografieren immer gleichzeitig auch als eigenständige Kunst betrieben.

Im Zentrum ihres fotografischen Werks stehen dokumentarische und inszenierte Portraits von Künstlerinnen und Künstlern, vor allem immer wieder von Menschen der unterschied-lichen Kulturen, denen sie auf ihren ausgedehnten Reisen begegnet. Ihnen allen ist die Freude an der Selbstdarstellung anzusehen, mit der sie auf den Blick der Fotografin reagieren. Von Beginn ihrer künstlerischen Tätigkeit an widmet sich Ulrike Ottinger der Fotografie, mit der sie visuelle Akzente setzt.

Ihre fotografischen Arbeiten waren in großen Kunstausstellungen wie der Biennale Venedig, der Documenta Kassel und der Berlin Biennale zu sehen und reisen in Einzelausstellungen um die ganze Welt.

 

Über Jahrzehnte durch die Filmarbeit mit der Grotesktänzerin Valeska Gert in Freundschaft verbunden, hat Ottinger die große Mimin in unvergesslichen Portraits festgehalten. 

In der Ausstellung werden sie neben historischen Portraits von Valeska Gert, z.B. von Lotte Jacobi, Willy Maywald, Suse Byk, Herbert Tobias zu sehen sein, die, wie auch Künstler-portraits von Cami Stone, Man Ray, Gisèle Freund u.v.m., aus der Sammlung Ottinger/Sykora stammen.

Im Zentrum des Interesses der Sammlerin Ottinger stehen Portraits von Künstlerpersön-lichkeiten aus den 1920er, zunehmend auch den 1950er und 1960er – Jahren. Die erstmalige Präsentation von Fotografien aus der Sammlung mit den Werken von Ulrike Ottinger eröffnet überraschende Korrespondenzen.


 

Maskenbildnis