PARIS CALLIGRAMMES AB 19. MÄRZ AUF DVD

In Paris Calligrammes begibt sich Ulrike Ottinger auf eine Zeitreise zurück in das Paris der 1960er Jahre und blickt auf die pulsierende Metropole als einen Dreh- und Angelpunkt intellektuellen und künstlerischen Schaffens der Nachkriegsgeneration. Getrieben von dem Wunsch Künstlerin zu werden, kommt Ulrike Ottinger im Alter von 20 Jahren nach Paris, wo sie sich schnell unter Gleichgesinnten findet. Sie entdeckt die Cafés und Salons, Buchhandlungen und Kinos als zentrale Treffpunkte Kulturschaffender und Intellektueller aus aller Welt. Ausgehend von der Buchhandlung Librairie Calligramme, als einer dieser informellen Versammlungsorte, zeichnet Ottinger die Kartografie einer Stadt zwischen Wiederaufbau, politischem Umbruch und ihrer Utopien.

BAMPFA: RETROSPEKTIVE

20. November 2020 – 14. März 2021

Unter dem Titel East Meets West: The Films of Ulrike Ottinger zeigen das Berkeley Art Museum und das Pacific Film Archive (BAMPFA) Ulrike Ottingers Filme online, begleitet von Interviews mit der Künstlerin. Zusammen bieten diese Screenings und Gespräche die Möglichkeit, sich auf ein außergewöhnliches Werk der letzten vier Jahrzehnte einzulassen.

 

 

Tickets gibt es hier

PARIS CALLIGRAMMES AUSGEZEICHNET

Deutscher Dokumentarfilmpreis 2020

PARIS CALLIGRAMMES wurde im Rahmen des SWR Dokufestivals mit dem Deutschen Dokumentarfilmpreis der Norbert Daldrop Förderung für Kunst und Kultur ausgezeichnet.

Der Deutsche Dokumentarfilmpreis ist einer der wichtigsten Preise des deutschsprachigen Films. Seit 2003 vergibt der SWR in Kooperation mit der Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg diesen bedeutenden Hauptpreis. Darüber hinaus vergibt die Norbert Daldrop Förderung für Kunst und Kultur im Rahmen des SWR Dokufestivals einen Preis für einen Film über Künstlerinnen und Künstler oder die Entstehung von Kunst.

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Deutscher Dokumentarfilmpreis © SWR/Monika Maier
Deutscher Dokumentarfilmpreis © SWR/Monika Maier

RADIOBEITRAG: PARIS CALLIGRAMMES

WDR 3 Resonanz | 05:50 Min.

„Eine Zeitreise ins Paris der frühen 60er Jahre. Das Paris der Kunst und des Kinos, das Paris des Existentialismus und der melancholischen Chansons, intoniert von meist schwarz gekleideten Sängerinnen. [...] So entsteht ein filmisches Mosaik, eine Collage, die wie bei Ulrike Ottinger üblich den Bereich des alltäglichen und wirklichen hinter sich lässt, um zu Traumreisen und Bild-Visionen zu gelangen. Ein zweiter Bezugspunkt für Ihre Arbeit ist die Ethnologie [...] ein dritter die Literatur.“

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Ulrike Ottinger vor ihrem Bild „Allen Ginsberg“, Paris, 1966